Christof Niemiec

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Christof Niemiec

Galerist

Christoph ist Galerist und hat eine Galerie in Göteborg, die internationale Künstler vertritt. In der Corona-Krise haben besonders die Künstler wirtschaftlich und emotional gelitten. Es waren vor allem die Künstler und jungen Intellektuellen, die in der Geschichte immer wieder revolutionäre politische Veränderungen angestoßen haben, aber in der Corona-Krise wagte kaum ein Künstler gegen den Mainstream zu rebellieren. Christoph zeigt ein klares Bild des schwedischen Lebens und der Mentalität auf und erklärt uns, wie die Digitalität in Schweden Einzug gehalten hat und die Schweden es als positiven Fortschritt sehen. Das verschwundene Bargeld, die omnipräsente Digitalität ist sicher auch durch ein größeres Vertrauen in die Politik als in Deutschland entstanden.

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This post has 1 Comment

  1. Judith Oberndörfer on 25. März 2022 at 21:22 Antworten

    Die Frage, wie wichtig die Kunst für unser Leben als Menschen ist, finde ich durchaus sehr essentiell. Zum einen, weil die Einschränkungen seit Beginn der Coronakrise auch sehr die Künste betreffen (in den Schulen ist es immer noch verboten, im Haus zu singen! Tanz- und Theaterprojekte sind in der Distanz nicht möglich…). Aber auch, weil uns ja das Menschliche immer mehr genommen werden soll (Transhumanismus). Aber gegenüber der KI ist gerade Kunst etwas, das nur der Mensch wirklich entwickeln und schätzen kann. Somit ist Kunst etwas Urmenschliches! Und wenn man Schilderungen von Menschen liest, die im 3. Reich im KZ waren, so kann man erfahren, dass nur die Kunst sie am Leben gehalten hat. Ob es die Musik war, das Schreiben von Gedichten oder das Erzählen von Geschichten, die Malerei wie bei Noldes „ungemalten Bildern“ oder… Also ist Kunst schon lebensnotwendig für Menschen, die einen Sinn dafür haben. In der einsamen Zeit von Lockdowns oder Quarantäne entdeckt so mancher, dass z.B. die Lieder und Gedichte, die man kennt, ein Schatz sind, der einem nicht genommen werden kann. Und in der Informationsflut, auch der „alternativen Medien“, ist gerade in dieser Zeit für mich oft mit entscheidend, nicht nur wie wahrhaftig und glaubwürdig Filme und ähnliches gemacht sind, sondern auch die Gestaltung. Ob sie mich manipulieren will (das macht nicht nur der Mainstream), oder mich frei lässt oder sogar anregt, selber kreativ oder nachdenklich zu werden. Wirklich aus einer „Eingebung“ und einem inneren Anliegen heraus gestaltete und mit kreativen Fähigkeiten komponierte Filme sprechen mich auch gefühlsmäßig stärker an, als technisch und informativ überfrachtete. Es ist schön, durch die Suche nach den Hintergründen des Zeitgeschehens solche Perlen wie die Arbeit von Kai Stuht zu entdecken!

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